Teilnehmer
18.-21.07.03

Heute haben wir uns im St. Anna in Duisburg vorgestellt. Bis jetzt war alles optimal. Eine Traum Schwangerschaft. Bei der Untersuchung mittels
Ultraschall wurde uns gesagt, dass unser Kind das Herz auf der rechten Seite hat. Den Grund hierfür konnte uns allerdings keiner sagen.
Erst am Montag sollte eine Untersuchung alles aufklären. Zur Ablenkung machte man dann noch einen 3D Ultraschall, damit wir unseren Sohn schon mal betrachten konnten. So sieht unser kleiner also aus:

Das St. Anna in Duisburg ist eines der wenigen Krankenhäuser die vor einer Entbindung einen solchen Ultraschall durchführen. Dieser wird, so Dr. Kucharsky, nicht in Rechnung gestellt und ist eine Serviceleistung die unserem Sohn das Leben gerettet hat. Wir würden uns wünschen, dass alle so handeln.

20.07.2003
Wir halten die Warterei nicht mehr aus. Wir fahren verzweifelt zur Uniklinik nach Düsseldorf, um Gewissheit zu erlangen. Hier wird uns bestätigt, dass unser Sohn tatsächlich das Herz auf der falschen Seite hat. Spezialisten müssen ans Werk. Eine erneute Untersuchung soll am 21.07.2003 stattfinden. Wieder verzweifeltes warten.

21.07.2003
Ein Ultaschallexperte, Dr. Tutschek von der Uniklinik Düsseldorf, untersucht unseren Sohn ausgiebig. Wir sind nun schon in der 38. Woche. Ein Kardiologe wird hinzugezogen. Beide stellen fest, dass das Herz voll funktionsfähig ist und es sich hier um eine mögliche Verdrängung des Herzens durch eine Zwerchfellhernie handeln könnte. Als OP Termin wird umgehend der 23.07.2003 benannt. Der Schock sitzt tief. So schnell? Wir bleiben direkt im Klinikum.